Die vier Anführer der Draks starrten auf die von Magie erschaffende Landkarte des Menschenreiches. Überall verteilt bildeten sich rote Linien und rot schimmernde Punkte, gleich einem Spinnennetz verbanden sich die Linien. Die Wesen befanden sich in einer Höhle, die Karte auf eine Art Altar, der wiederum vor einem aus dem Fels ragenden, riesigen Steinechsenkopf stand.
Große, lebendige Augen blickten daraus, in den Raum. Der Ton von schlurfenden Schritten und das Klopfen eines Stockes ließ die Anwesenden zusammenzucken. Ein Drak, altersgebeugt mit grau ausgefransten Schuppen, kam auf sie zu. Keuchend beugte er sein Knie, führte eine Handbewegung aus und stand wieder auf. Sein Blick schien fern, als er ohne auf die Anwesenden zu achten fragte:

„ Sind eure Kinder bereit?
Darauf hin legte jeder der Draks, eine faustgroße Münze auf den Altar. Es waren ihre Insignien der Macht. In den Münzen, waren Gold- , Silber- und Bronzeringe eingearbeitet. Wiederum diese Ringe waren mit Runenzeichen graviert worden. Ein jedes Zeichen stand für eine oder mehrere Familien.


 

Der Alte schaute lange auf die Münzen, einst hielten sich in dieser Halle über zwanzig Anführer auf, die Münzen waren größer gewesen. Es war so lange her, doch nun kam die Zeit des Wandels.

Im zischenden Singsang der Draksprache intonierte er die heiligen Worte:

„So vertrieb und der verhasste Feind aus unserer Heimat. Die letzten Worte des Versteinerten geben uns doch weiterhin Kraft und Glaube.

Der Alte sang weiter und zeigt mit einer seiner Krallen auf einen Landstrich.

„und die Wiederkehr wird Tod, Verzweiflung und Vergessen über die Menschen bringen und jene die uns am meisten hassen werden wir zuerst zerstören: DEN BÄRENCLAN!