Die Geschichte vom Tod.

Ich bin Kiro vom Bärenclan, Bärenclankrieger und nun will ich eine Geschichte so erzählen, wie es am Hof üblich sein soll. Das hat mir nen Herold nämlich so beigebrach


Es begab sich auf einer meiner vielen vielen Reisen. Eingekehrt in eine kleine, aber durchaus angehnemen und sauberen, Taverne mit den tapferen und mutigen Clansbrüdern und Schwestern, verbrachten wir einen netten und wunderbaren Abend bei Gerstensaft und Musik.
Wir erfreuten uns des Lebens, wie es nur wahre Bärenkrieger können.  So wurde es immer später und später und da ich am nächsten Morgen frisch und für neue Taten bereit sein wollte, begab ich mich so langsam zu unserer Nachtstädte.
Kaum hatte ich die Gastlichkeit, der wunderbaren Taverne verlassen, wurde mir gewahr, dass vor mir eine Person zu Boden lag.
 Ich betrachtete die Situation eingehend und bemerkte einen Zweiten sehr dunkel Gekleideten, der sich über ihn beugte. Dieser nestelte an der Kleidung des Niederliegenden. Meine Adleraugen sahen deutlich, dass dieser Fremde, die Situation des Ohnmächtigen ausnutzte und ihm etwas entnahm. Bevor ich reagieren konnte ließ diese dunkle Gestalt auch schon von ihm ab. Er hatte wohl meine beeindruckende Gestalt bemerkt und wollte sich anscheinend von dannen begeben. Geistesgegenwärtig ging ich ihm hinter her, um ihn zu stellen und der örtlichen Gesetzgebung zu überstellen. Da ich aber von Hause ein sehr wollerzogener Mensch bin, stellte ich mich erst mal dem Weggehenden höflich vor. So sprach ich: Ich bin Kiro Turtel vom Bärenclan, Bärenclankriegeranwärter aus Kirberg, welches im herrlichen Tamar liegt, Fremder wer seid ihr. Doch dieser unmögliche Mensch, ging unbeirrt weiter ohne seinen Schritt zu verlangsamen, so dass ich mal gerade mit seinem Rücken sprach. Geistesgegenwärtig schloss ich, dass ich wohl einen Schwerhörigen verfolgte und wiederholte meinen Ruf mit der mir eigenen mächtigen Stimme. Doch stellt euch vor, dieser Flegel reagierte nicht. Dieses reichte mir nun als Beweis, dass es sich hier nur um einen gemeinen Strauchdieb handeln konnte. So fasste ich einen schnellen Beschluss diesen Räuber zu stellen und das Unrecht zu verhindern.
Mutig beschleunigte ich meinen Schritt und zog dabei mein treues Schwert Rostblut, welches in so manchen Kampf meine Gegner in  Angst und Schrecken versetzt hat, Dann den Kampf nicht scheuend, lief ich zu dem vermeidlichen Gegner. Nicht ohne mich erneut anzukündigen, den auch in einem Kampf sollten die Sitten gewahrt bleiben. Mein Ruf erscholl, „Bleibt stehen Fremder in dunkler Gewandung und stellt Euch mir vor!!! Just als ich im Laufen befand und seine Seite beinah streifte, drehte sich dieser gleitend um, er wollte wohl mit dem Finger auf mich zeigen. Aus dem Augenwinkel sah ich sein Gesicht. Und was ich meine Augen wahrnahmen, ließ mir das Blut erstarren. So manch fürchterliches sah ich schon auf meinen Reisen, doch ein Gefühl der Angst war mir bis zu diesem Tage fremd. Die schreckliche Fratze eines Totenschädel hatte ich erblickt.

 Ich hörte die tiefe und unmenschliche Stimme Gevatter Tods in meinem Kopf die sprach:

 „DAS WILLST DU NICHT WIRKLICH WISSEN


Nun, dass habe ich dann auch prompt eingesehen und habe mir noch einen schönen Abend gemacht.