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Tolak und Casel

Vier düster dreinblickende Gesellen, saßen in der hintersten Ecke der Garnisonstaverne, man sah Ihnen an, dass sie nichts Gutes planten und das sie ihre Ruhe haben wollten.
„Also, habt Ihr den Plan verstanden? Der Überfall muß perfekt sein! Ich will keine Fehler!
Der düsterreinschauende Krieger der da sprach schaute böse in die Runde. „ Habt Ihr es endlich verstanden?

„ÄH.. Tolak, also wir äh sollen dich überfallen und äh.... du wirst dich kaum wehren. Richtig?
Der  Kartoffelnasige schaute Tolak mißtrauisch an.
„Wir dürfen dich schlagen, aber du wirst uns kaum was tun?.
„JA , richtig! grunzte Tolak.
„Versteh`ich nich`! dies kam nun von einem etwas übergewichtigen Mensch, der dem Bärenkrieger gegnübersaß.
„ Außerdem, glaube ich eher, dass du uns verprügeln willst!
Tolak stierte den Mann an: „ Jürg, wenn ich Euch verprügeln wollte, würde ich Euch jetzt und hier fordern, aber ich würde Euch dafür doch kein Geld geben! Also noch mal: Diesem blöden, saudummen.... Tolak verlor sich in einer Fluchtirade...habe ich das Leben gerettet und  seit dem läuft er mir nach wie eine läufige Hündin. Er will bei mir eine Schuld begleichen. Also, Ihr fangt die Prügelei mit mir an, ich rufe Casel um Hilfe an, er rettet mich und diese Drecksschuld ist endlich beglichen. Hier euer Geld. Er wird gleich kommen !

 Die drei verteilten sich nun im Raum und warteten auf den Startbefehl von Tolak. Dieser plazierte sich an den Fenstern. Es dauerte nicht lange und er Casel kam des Weges heran. Tolak fluchte noch einmal und nickte den Dreien zu. Genau in dem Moment als Casel die Tür öffnete, stürmten die Männer auf Tolak los. Der erste lief direkt auf Ihn zu, seine Absicht war offensichtlich, er wollte Tolak auf den Boden werfen Normalerweise hätte er ihn mit einem Faustschlag begrüßt, aber nun mußte er sich tatsächlich niederwerfen lassen. Die anderen zwei stürzten  nun den auf den Boden liegenden Tolak.

Casel betrat die Taverne und sah die Probleme seines Freundes Tolak. Schnurgerade ging er erstmal zum Wirt: „ Heho Wirt, mach mir mal dieses heiße schwarze Wasser! Der Wirt schaute ihn begriffsstutzig an. Ist das dort nicht dein Freund? Ich glaub der braucht Hilfe!
„Hmmm brummte Casel und schaute etwas gelangweilt in Richtung der Kämpfenden.

Langsam wurde es Tolak zu blöd, wann würde Casel ihm endlich helfen? Während er einen schmerzlichen  Faustschlag ins Gesicht abbekam, merkte er das diesen Spiesgesellen, die Geschichte langsam anfing Spaß zu machen. Wann hatte schon mal jemand einen Bärenkrieger verprügelt. Gut, auch wenn es ihm in der Seele schmerzte er mußte Casel jetzt hieß es Casel um Hilfe zubitten. Gerade als er sagen wollte, Casel Hilfe! Traf ihn auch schon der nächste Schlag ins Gesicht, leider kam  jetzt nur noch heraus: „ Ka..Hilf.

Casel nahm seinen Kaffee in einer viel zu kleinen Tasse und setze sich an die Seite, während er mit einem Löffel in dem Getränk rührte, schaute er sich das Gebalge mit unbewegter Miene an.

Der nächste Tritt in die Seite traf Tolak, er hätte beinah aufgeschrien, aber er biß die Zähne zusammen. Jürg hatte sich gerade einen Stuhl geschnappt und zielte Richtung seines Kopfes.
Das war zuviel für Tolak, nichts schien so zu laufen wie er es geplant hatte und  er merkte langsam das ihm auch noch die Kraft ausging. Er packte den Ersten den er greifen konnte und donnerte seinen Kopf gegen dessen Schädel, den Stuhl fing er mit einer Hand ab, riß ihn erst zu sich  und ihn dann wie ein Schwert gegen das Kinn von Jürg zu donnern. Mit einem Stöhnen ging auch dieser zu Boden. Der Dritte merkte nun was geschah und suchte sofort die Flucht indem er aus dem offenen Fenster hechtete. 

Etwas außer Atem ging Tolak auf Casel zu.
„ HAST DU NICHT GESEHEN, DAS ICH HILFE BRAUCHTE DU HÄTTEST MIR DAS LEBEN RETTEN KÖNNEN!
Casel nahm einen Schluck. "Es waren doch nur Drei! Dafür brauchst du mich nicht. Außerdem hörte ich dich in diesem merkwürdigen Dialekt aus Keshiki rufen, dass du keine Hilfe bräuchtest.  Glaube mir.  Ich werde schon erkennen, wann die Schuld zu begleichen ist

Tolak stand kurz davor, dem kleinen Krieger den Kopf abzureißen, aber das ging ja leider auch nicht. Somit trat er gegen den nächsten Stuhl und verließ die Taverne. Nicht ohne vor sich hinzubrummeln, dass das alles doch nicht wahr sein könne.
                                            

                                                     Ende

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