G E S E T Z E

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Geltendes Recht

                                                 Allgemein

Alle Bewohner Kirbergs gehören zum Bärenclan,somit ist jeder ein Claner. Krieger werden jedoch als Bärenclanner oder BärenKrieger bezeichnet.

Gesetzgebung: Tamarische Gesetzgebung. Des weiteren besteht noch eine eigene
Gesetzgebung. Die stationierten tamarische Soldaten unterstehen dem tamarischen Recht.

Die Kirberger Gesetzgebung ist geprägt von der Clanmentalität und der Gemeinschaftlichkeit. Strafen dienen in erster Linie dazu, dem Clansmitglied seinen Fehler aufzuzeigen und ihm die Möglichkeit zu geben, wieder in die Gemeinschaft einzutreten. Körperliche Bestrafungen gehen nur soweit, dass Sie die Person nicht dauerhaft schädigen. Verstümmelungen finden nicht statt. Am deutlichsten zeigt sich dieses, dass die Todesstrafe nicht direkt ausgeführt wird. Die Höchststrafe für einen Kirberger ist der Ausschluss aus dem Clan. Danach hat er fünf Tage Zeit das Weite zu suchen. Ihm wird lebenslang die Ansiedlung auf dem Kirberger Gebiet verwehrt. Clankrieger unterstehen einer eigenen Gerichtsbarkeit. Die Strafe besteht meistens aus drei Teilen:
 
1. Herabsetzung des Status,Verlust von Privilegien.
2. Wiedergutmachung.
3. Strafe.

 


                                                 Beispiele

Strafen werden immer von einem Ritualmeister ausgesprochen. Es wird unterschieden zwischen Eindeutig und Zwielicht. Bei Zwielicht ist es nicht gewährleistet, ob die Straftat so stattgefunden hat. Jeweilige Bestrafung kann abgewandelt bzw. in einem Freispruch enden.
Fremde die Kirberg betreten, haben sich im Tempel einzufinden. Hier wird Ihr Name im Fremdenbuch eingetragen und nach dem Grund der Anreise gefragt. Der zuständige Priester gibt eine kurze Einführung in das Kirberger Recht. Nach der rituellen Feststellung:
" Mach nit, dat mir uns nochens sin"
und der rituellen Antwort,
"is jut!", darf der Reisende den Tempel verlassen.

Reisende genießen auf der einen Seite Rechte, aber auch angepasste Strafen.

Eindeutiger Diebstahl: Einzug des gesamten Vermögens. Verbannung aus dem Kirberger Bereich. Der Dieb darf noch diverse Ausrüstungsgegenstände behalten: Schwert, Dolch, 10 Kupfermünzen, Kleidung. Sollte diese Gegenstände einen hohen Wert besitzen, werden Sie ausgetauscht.

Eindeutiger Mord: Einzug des gesamten Vermögens. Überstellung an die Zwerge:
Strafkolonie,10-jährige  Mienenarbeit. Sollte derjenige es überleben ist er frei. Wer flieht gilt als Vogelfrei.

Eindeutige Vergewaltigung: Hier sieht es für den Straftäter echt übel aus. Einzug des gesamten Vermögens, Entmannung. Er gilt als Vogelfrei und wird mit einem Dolch entlassen. Danach wird die sogenannte Jagdzeit eröffnet. 1 Stunde nach der Verbannung dürfen alle Krieger auf "Jagd" gehen. Hier ist besonders hervorzuheben, dass nur ein 1 zu 1 Kampf stattfinden darf. Auch wenn der Straftäter über die Grenzen von Tamar kommt, gilt die Jagd auch noch in anderen Ländern. Sollten hierdurch diplomatische Verwicklungen auftreten wird sofort der Rat der Weisen eingeholt.

Eindeutige Körperverletzung: nicht strafbar bei Kriegern.

Ein Krieger darf einen Fremden nicht zum Kreis auffordern, dieses darf ausschließlich von diesem gefordert werden.

Fremde genießen in erster Linie Schutz. Sollte ein Haftbefehl vorliegen, hat der Reisende die Stadt zu verlassen. Ihm wird ein fünftägiger Vorsprung zugebilligt.

Die Durchsetzung fremdländischen Rechts ist in Kirberg strafbar.

Sollte ein Reisender innerhalb der Kirberger Grenzen überfallen und ausgeraubt werden, neigt der Clan häufig dazu, den Schaden des Reisenden zu ersetzen.

Eindeutiger Betrug: (Falschgeld, Feilbieten minderwertiger Ware etc.) Die Person wird aus der Stadt verbannt und hat den entstandenen Schaden zu ersetzen.

Bewiesener Verrat an Kirberg: Jagdzeit!

Widerstand gegen die Festsetzung: Nicht strafbar, jeder hat schließlich das
Recht sich zu wehren
.

Mehr über das Land Tamar, seine Gesetze und die anderen Tamarer: :